Talis 2025
117 Freizeitparks, Teil 3 – Legoland Günzburg PROJEKTE & KONZEPTE Regionale Kompetenz und internationale Spezialisten Ein Kreativteam im Mutterbetrieb in Billund macht bei neuen Attraktionen die ersten Handouts, die in einem sogenannten Themebooklet weiterentwickelt und um Details vom The- men-Areal über Legomodelle bis hin zur geplanten Farbgebung und der Bepflanzung der Außenbereiche ergänzt und präzisiert werden. Das kann einige Monate, aber auch bis zu einem Jahr dauern. Stehen die Eckdaten des geplanten Fahrgeschäftes, werden zwei bis drei verschiedene, zum Vorhaben passende Fahrgeschäfte-Hersteller angefragt. Diese müssen dann inner- halb eines eng vorgegebenen Kosten- und Zeitplans in der Lage sein, das gewünschte Projekt zu realisieren. „Ist der Hersteller gefunden, werden mit diesem die genauen Details für das En- gineering und die benötigte Infrastruktur von den Energiequel- len über die Druckluftstation bis hin zum Wartungsgebäude geklärt. Hier übernehmen dann regionale Ingenieurbüros, die mit unseren Gegebenheiten vor Ort vertraut sind, und erstellen Ausschreibungsunterlagen für den Hoch- und Tiefbau“, schil- dert Markus Oßwald die Herangehensweise. Da das Legoland auf einem ehemaligen militärischen Gelän- de entstanden ist, ist die Erschließung neuer Themenbereiche manchmal durchaus eine Herausforderung, so beispielsweise auch beim Projekt Maximus. Hier wurde in den Hang hinein gebaut und der Boden musste sehr genau untersucht werden. „Eine weitere große Aufgabe ist es, das neu entstehende Pro- jekt vor den Blicken der Gäste abzuschirmen und zugleich die Logistik zu gewährleisten. Denn wir können nicht nur in der Winterzeit bauen“, fährt der Senior Project Manager Merlin Baubesprechung auf dem 10.000 Quadratmeter großen Mythica-Areal von Legoland in Günzburg.
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