Talis 2025

15 zation, NGO). So können Architekten und Bauingenieure bei- spielsweise Unternehmen und Privatpersonen beraten, wie sie Bestandsgebäude energetisch sanieren, ihren Energieverbrauch optimieren und ihre Gebäude mit umweltfreundlichen Materia- lien optimal gestalten. Je nach Studienschwerpunkt kann auch der Arbeitsplatz im Bereich der erneuerbaren Energien locken – beispielsweise bei der Planung und dem Bau vonWind-, Solar- oder Wasserkraftanlagen. An der Digitalisierung mitarbeiten Die Digitalisierung der Bauwirtschaft schreitet voran. Fachkräf- te mit Kompetenzen in BIM, digitalem Planen, Smart Building Design und cloudbasierten Kollaborationsplattformen sind besonders gefragt. Wer computer- und softwareaffin ist und sich mit KI-Tools auseinandergesetzt hat, findet interessan- te Arbeitsmöglichkeiten nicht nur in Spezialabteilungen von Planungsbüros, sondern vor allem auch in der Entwicklungs- branche. Wie könnte man für die Kollegen digitale Helfer in Form von 3D-Modellierungsprogrammen oder KI-Tools selbst schreiben oder Animationslösungen konzeptionierenß Hierfür werden analytisches Denken und Kreativität neben einer struk- turierten Arbeitsweise und Kommunikationsfähigkeit benötigt. Um Erfolge zu erzielen, sind das Zusammenarbeiten mit inter- disziplinären Teams sowie Kenntnisse in der Programmierung und branchenüblichen Software notwendig. Wer mehr in De- sign und Visualisierungen eintauchen möchte, sollte sich mit den für diesen Sektor gängigen Programmen auskennen, einen guten Blick für Details haben und flexibel sein. Im Bereich der Digitalisierung passiert aktuell sehr viel. Da- her sollte man die Start-up-Szene im Blick behalten. Schließlich werden hier zahlreiche digitale und nachhaltige Lösungen für die Baubranche entwickelt und junge Talente immer gesucht. Vielleicht hat sich aber auch im Rahmen des Studiums bereits ein kleiner kreativer Kreis gefunden, der gemeinsam innovative Ideen verfolgt. Dann gibt es dafür verschiedene Wettbewerbe wie „Auf IT gebaut“, die die Gründung von kleinen Unterneh- men von Nachwuchskräften unterstützen, damit diese erfolg- reich in die berufliche Zukunft starten können. Kunst, Kultur und fachspezifische Berichterstattung Ein geschultes Auge hinsichtlich Gestaltung, Formsprache, Farbgebung und Material, verbunden mit dem Interesse an Ge- schichte und Design, hilft Architekten, auch einen Job in Muse- en, Galerien oder Kunst- und Kulturvermittlung zu finden. Wer sprachgewandt ist, gerne schreibt und ein Gespür dafür hat, Trends, Entwicklungen und Herausforderungen in der Architek- tur und Baubranche auf den Punkt zu bringen, kann sicherlich auch einen Arbeitsplatz in der Redaktion einer entsprechenden Fachzeitschrift, eines Online-Magazins oder eines Blogs erhal- ten. Darüber hinaus ist es für diese Art von Jobs sehr wichtig, gut vernetzt zu sein und auch schon einige architektonisch wichtige Ecken derWelt gesehen zu haben. In dieses Arbeitsfeld kann man auch bequem neben Studium oder Erstjob einsteigen und sich so mit der Zeit ein zweites Standbein aufbauen. Spannung, Spaß und Unterhaltung Auch im Unterhaltungsbereich finden Architekten und Bauingenieure vielfältige Möglichkeiten für eine berufliche Heimat. Dies wird einerseits im TALIS-Schwerpunkt „Freizeit- parks“ deutlich: Wer seinen Besuchern Unterhaltung, Spaß und Nervenkitzel bieten will, muss Themenlandschaften schaffen. Dafür sind Experten gefragt, die unkonventionelle Lösungen erarbeiten können, die zugleich planerisch und statisch absolut sicher sind. Damit verwandt sind auch die Jobs rund um Büh- nen- und Set-Design: Hier gilt es, in enger Zusammenarbeit mit Regisseuren und Produzenten für Theater, Film und Fernsehen Arbeitsfelder für Architekten und Bauingenieure ALLES AUF ANFANG

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