Talis 2026

79 unter 250 Euro brutto (mehr zum Thema E-Rechnung siehe Kasten). Gesetzliche Aufbewahrungspflichten Selbstverständlich unterliegen auch elektronische Rechnun- gen der gesetzlich vorgeschriebenen Aufbewahrungspflicht für steuerlich relevante Geschäftsunterlagen. Diese beträgt seit Verabschiedung des letzten Bürokratieentlastungsgeset- zes im Oktober 2024 für Rechnungen und Buchungsbelege acht Jahre (siehe Kasten). Die digitale Archivierung erfolgt re- visionssicher und konform zu den Anforderungen des Finanz- amtes oft direkt über die genutzte Buchhaltungssoftware. Bisher spielt Künstliche Intelligenz für das Gros der Ar- chitekten bei der Bewältigung bürokratischer Pflichten noch keine tragende Rolle. In der Berufspolitischen Befragung 2025 der Bundesarchitektenkammer (BAK) gaben nur 29 Prozent der befragten Kammermitglieder an, KI-basierte Tools im Bü- roalltag zu nutzen. Vorteile werden vor allem gesehen in der Recherche von Dokumenten, bei der Text- und Vertragserstel- lung sowie der Normenprüfung. Ziel sind die Entlastung von Routineaufgaben und eine Steigerung der Effizienz, da Bau- vorschriften, DIN-Normen und andere rechtliche Vorgaben schneller durchsucht und abgeglichen werden können. uv SUSTENO Der R-Zement für zirkuläres Bauen Gestalten ohne Kompromisse Susteno schließt den Materialkreislauf – mit bis zu 20 % Rohstoffen aus dem Rückbau . Er verbindet technische Performance, gestalterische Freiheit und dokumentierte CO₂-Reduktion. Das Ergebnis: • Ideal für Sichtbeton dank heller Farbgebung • Normgerecht, geprüft, planungssicher wie CEM II • Nachhaltig, ohne Kompromisse bei Qualität und Design Ihre Vision. Ihre Freiheit. Ihre Verantwortung. Mit Susteno gestalten Sie Zukunft – sichtbar, messbar, zuverlässig. holcim_sued Holcim Süddeutschland GmbH www.holcim-sued.de Digital organisiert UNTERNEHMER WERDEN Was ist eine E-Rechnung? Der Begriff meint einen strukturierten, maschinenlesbaren Datensatz (meist im XML-Format), der direkt von Buchhal- tungsprogrammen verarbeitet werden kann. Ein simples PDF-Dokument reicht nach der neuen Regelung nicht mehr zur Rechnungsstellung aus. Vielmehr benötigt man ein stan- dardisiertes Format, das manuelle Eingaben überflüssig macht. Die beiden gängigsten Formate sind XRechnung und ZUGFeRD. XRechnung Eine reine XML-Datei, die besonders für Rechnungen an öf- fentliche Auftraggeber (B2G) Standard sein soll. Für Men- schen ist sie ohne spezielle Software schwer lesbar. ZUGFeRD Ein hybrides Format. Es besteht aus einer für Menschen lesbaren PDF-Datei, in die eine maschinenlesbare XML-Datei eingebettet ist. So vereint diese Lösung die Vorteile beider Welten. Geschrieben wird die Rechnung von vornherein nicht in Word oder Excel, sondern direkt in einer Buchhaltungssoftware oder über einen E-Rechnungs-Generator erstellt. Dabei wird das E-Rechnungsformat automatisch generiert. Der Versand erfolgt digital, typischerweise per E-Mail, oder aber über spezielle Rech- nungsportale bzw. Netzwerke. Die Software des Empfängers liest die E-Rechnung automatisch aus. Der Rechnungsbetrag, das Datum und die Positionen werden direkt in die Buchhaltung übernommen, ohne dass die Daten abgetippt werden müssen – eine hilfreiche Vereinfachung der Abläufe.

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