Talis 2026
97 Tools für die Praxis DER DIGITALE KOLLEGE brunner-group.com R AY E X E C U T I V E B Y B R U N N E R Vereint Komfort und Eleganz. Als einer der führenden Objektmöbelhersteller Europas stehen wir für innovative Design-Möbel von hoher ästhetischer und funktionaler Qualität. Ein Beispiel dafür ist ray executive – ein Konferenzstuhl, der repräsentatives Design mit ergonomischem Komfort vereint. nisse sowie Praxiserfahrungen aus dem Konsortium und bieten nicht nur Vergleichsdaten zu nationalen Wettbewerbsverfah- ren, sondern formulieren auch konkrete Handlungsempfehlun- gen und Forderungen für qualitätsorientierte Vergabeprozesse. Besonders relevant ist dabei der Fokus auf Fairness, Ano- nymität und Zugänglichkeit der Wettbewerbe für kleine und junge Büros. Gleichzeitig werden strukturelle Unterschiede innerhalb der EU klar benannt – trotz gemeinsamer Richtlini- en existieren weiterhin teils erhebliche nationale Divergenzen. Die Plattform reagiert darauf mit länderspezifischen Empfeh- lungen, die die allgemeinen Leitlinien ergänzen. Darüber hin- aus erhebt die europäische Plattform den Anspruch, das weit verbreitete Vorurteil zu widerlegen, dass Planungswettbewer- be kostenintensiv seien. Die im Projekt analysierten Daten von über 40 Wettbewerben zeigen den Projektverantwortlichen zufolge vielmehr, dass sie aufgrund optimierter Entwürfe die Baukosten um bis zu 18,3 Prozent senken können. Ein Argu- ment, das gerade gegenüber öffentlichen Auftraggebern an Gewicht gewinnt. Nachhaltigkeit über das Projekt hinaus „Den Abschluss des Projekts bildete eine Konferenz in Brüssel im April 2026, bei der Vertreter aus Architektur, Verwaltung, Bauwirtschaft und Politik zusammenkamen. Im Fokus standen Fragen der Baukultur, der Qualitätssicherung und der Rahmen- bedingungen professioneller Praxis in Europa“, berichtet Anja Kranz. Auch über das offizielle Projektende 2026 hinaus sollen die Inhalte verfügbar bleiben. Alle im Rahmen des Projekts er- arbeiteten Tools und Publikationen werden sukzessive auch auf der Website des europäischen Dachverbands der Architekten ACE unter ace-cae.eu/adcs-in-europe/ eingestellt. Parallel dazu engagiert sich die Bundesarchitektenkammer mit einer eigenen Projektseite für die langfristige Sichtbarkeit der Ergeb- nisse. Die kontinuierliche Erweiterung durch zusätzliche Koope- rationspartner aus Ländern wie Rumänien, Portugal, Estland oder Italien zeigt laut Kranz bereits jetzt, dass ARCH-E als of- fenes System gedacht ist. „Diese neuen Partner sind nicht fi- nanziell an dem EU-Projekt beteiligt, sondern liefern Informa- tionen zu, um das Portal zu erweitern und im Portal sichtbar zu sein“, betont die BAK-Referentin für Internationalisierung. Damit könnte die Plattform in einer Zeit, in der Bauaufgaben zunehmend international gedacht werden, zu einem entschei- denden Baustein für eine vernetzte, qualitätsorientierte und gerechtere Architekturpraxis in Europa werden, ist Anja Kranz überzeugt. me
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